Autor: Juan Francisco Martínez Gómez, Albacete

Die Skulptur "Gota Ilíaca" des Künstlers Juan Francisco Martínez Gómez gewann den 1. Skulpturenwettbewerb Villa de Calp 2024. Sie soll in der Altstadt von Calp aufgestellt werden und dort Teil des urbanen und kulturellen Landschaftsbildes werden.

Diese zeitgenössische Skulptur wurde aufgrund ihrer Originalität und ihrer gelungenen Einbindung in die historische Umgebung aus zahlreichen Vorschlägen ausgewählt. Das für den Außenbereich konzipierte Werk wird aus robusten Materialien gefertigt, die auf Langlebigkeit und dauerhaften Zustand ausgelegt sind.

Der Titel "Gota Ilíaca" trägt zum Verständnis der Bedeutung bei. Das Wort "Tropfen" suggeriert eine weiche, runde und organische Form, als ob sie sich in Bewegung befände. "Iliac" hingegen bezieht sich auf den menschlichen Körper, insbesondere auf die Hüftregion. Dies verdeutlicht, dass das Werk Ideen aus der Natur und dem menschlichen Körper vereint und so eine Form mit symbolischer Bedeutung schafft.

Es handelt sich nicht um eine Skulptur, die etwas wörtlich darstellt, sondern vielmehr darum, jeden Betrachter zu einer individuellen Interpretation einzuladen. Ziel des Kunstwerks ist es, zum Nachdenken anzuregen, Neugier zu wecken und ein einzigartiges visuelles Erlebnis zu bieten.

Über seinen künstlerischen Wert hinaus möchte das Kunstwerk die Altstadt aufwerten und verschönern und die Straßen in einen Raum verwandeln, in dem Kunst ein fester Bestandteil des Alltags ist. Mit Initiativen wie dieser setzt sich Calp dafür ein, zeitgenössische Kunst für alle zugänglich zu machen.

Skulptur "Gota Ilíaca" des Juan Francisco Martínez Gómez